Geschichten meiner Fellnasen

Cindy (Felis Sibiricas Cinderella) 02.05.1993 - 15.08.2008

Cindy, unsere erste Katze und schon daher was ganz besonderes.

 

Nie durfte ich eine Katze meinen Weg begleiter nennen, da nur ich mich in der Familie zu Katzen hingezogen gefühlt habe.

Als ich aber mit 18 meinen eigenen Lebensweg ging und 500 km entfernt von meinen Eltern eine Lehrstelle begann, änderte sich alles.

Ich bewohnte mit einer Freundin eine eigene Wohnung. Die Vermieterin hatte damals schon 2 Katzen. Mann war ich so Happy. Als wir eines Tages heim kamen, war der Kater von beiden nicht mehr da. Er litt soweit wir erfahren konnten an einen Gehirntumor.

Immer öfter kam Cindy uns besuchen, schlief bei mir im Bett und es ging mir einfach gut.

Als ich dann für 2 Wochen meinen Freund besuchte, sollte ich sie mitnehmen. Sie wurde mir geschenkt.


Ich nahm natürlich dankend an. Und so kam es, das Cindy noch vor mir bei Ihm einzog. Sie freute sich immer riesig wenn ich am Wochenende heim kam und wie man auf den einen Bild sah, vertraute sie mir blind. So lag sie immer auf mir. Hauptsache sie durfte mich spüren.


Wir haben wunderbare Jahre gehabt. Kaum ein wehwehchen hatte sie. Doch seit 2007 baute sie immer mehr ab. Es wurde auf Schilddrüse getestet aber laut dem TA keine veränderten Werte. Im Januar 2008 liesen wir sie nochmal testen, der jährliche Blutcheck den wir machen seitdem sie 10 war. Die Leberwerte waren verändert, so wurde auch nochmal die Schilddrüse getestet. Ab dann bekam sie Tabletten. Doch leider sollte es nicht sein. Wir dachten immer sie wird 20 und älter, sie war so fit. doch von einem auf den anderen baute sie immer mehr ab. Bis sie nur noch bei 1,8 Kilo war und der Arzt einen Tumor feststellte. Sie gab Ihr wenn überhaupt noch eine Woche. Mit Infusionen in den ersten Tagen und Vitaminen und Ihr eiserner Wille war sie noch 4 Wochen bei uns. Wundervolle 4 Wochen.

Ich musste mit Ihr den letzten Weg gehen und war traurig das unser TA das nicht machen konnte. So musste ich auf eine Ärztin zurückgreifen, die herzlos und total unsensibel war. Unser TA war zu der Zeit leider im Urlaub.

Wir vermissen sie so sehr und sind umso glücklicher sie jetzt bei uns im eigenen Garten begraben zu dürfen. An dem Tag, an dem sie von uns gegangen ist, durfte sie auf Ihrem geliebten Kissen einschlafen, durfte Ihre Decke mitnehmen und bekam ein wunderschönes Grab.

Auch wir sind umgezogen, denn es tat einfach zu weh, wieder in die Wohnung zu gehen in der einem alles an sie erinnert. Wir haben noch am selben tag die zwei kleinen geschnappt und das notwendigste mit genommen und sind ihr ins neue Domizil gefolgt.

Jetzt kann ich jeden Morgen aufstehen und habe einen schönen Blick auf das Grab, denn es ist so gelegt worden, das sie nie vergessen gehen kann.


Cindy, mit dir hat alles begonnen. Ich bedanke mich bei dir für die tollen fast 7 Jahre. Ich hätte es so toll gefunden, dich noch mehr Jahre bei mir zu haben und ich glaube auch dir ist es so ergangen. Gerne hätten wir dir noch dein neues Reich gezeigt. Doch es sollte nicht sein und so wurdest du uns viel zu früh entrissen. Du bist das beste was uns je passieren konnte. Unsere erste Katze, unsere kleine Fellnase, du obwohl sie sooft den Besitzer wechseln musste, eine so tolle Persönlichkeit war.

Alle haben sie dich geliebt. Deine Anmut, deine Gesprächigkeit, dein Schnurren, deine wundervollen Augen, einfach alles war an dir so perfekt. Du bleibst unvergessen.

Wir lieben Dich...

Rabea von Mufasa 09.05.2006

Rabea,

unsere zweite Katze im Bunde. Kam zu uns, nachdem der Wunsch nach einer aufwachsenden Katze immer größer wurde. Es wurde zwar Überredungskunst benötigt, und das nicht zu wenig, aber wie ihr seht, hat es geklappt.

 

Rabea haben wir von der Zucht "von Mufasa". Wir waren auf der Suche nach der gleichen Rasse wie Cindy es war. Also schaute ich mich in der näheren Umgebung um und stieß auf die Mufasas. Viele lobten die Zucht und so fuhren wir hin. Rabea war damals schon 3 Monate, warum sie keiner wollte weiß ich nicht. Wir schauten sie uns an, unterschrieben den Vertrag und schon durfte sie mit.

 

Als sie bei uns ankam, setzten wir sie erstmal auf den Kratzbaum. Sie saß da ganz still. Und nachdem Cindy rein kam, hat sie sich noch weniger bewegt. Es dauerte eine viertel Stunde bis Cindy Rabea bemerkte. Es war einfach zu süß... Cindy ist erstmal auf einen Stuhl um sich dieses "Etwas" aus der Nähe anzuschauen. Sie fauchte. und das ging eine Woche so. Rabea kam ne halbe Stunde später runter, lies sich von diesem gemecker nicht abhalten. Cindy schlich Ihr die ganze Zeit hinter her. Einfach zu niedlich.

 

Leider haben sich beide nie hunderprozentig verstanden. es wurde zwar mal neben einander geschlafen und auch Fenster schauen ging, aber sonst wollte Cindy nicht, das Rabera ihr zu nahe kam.

 

Rabea klammerte sich also umsomehr an mich. Sobald ich heim kam, ist sie schreiend hinter mir her. Irgendwann drang ich dann natürlich auf einen Spielkameraden, weil man dem Spieltrieb einfach nicht mehr Herr wurde. UNd so kam es das Fosco zu uns kam.

 

Seitdem wir umgezogen sind und seitdem Cindy nicht mehr bei uns ist, benimmt sie sich komplett anders. Ich weiß nicht ob es daran lag, das sie sich von Cindy als beschimpfen lassen musste oder ob es daran lag, das sie jetzt mehr Platz hat zum toben, einen Kameraden zum toben hat und mehr PLatz.

Sie kuschelt endlich wieder und sie ist super ausgeglichen.

Man sieht doch immer wieder daran, wie sehr sie einen Spielkameraden brauchen.

 

Meine kleine Zuckermaus. Sie ist so ein Kasper. Liegt auf den Baum und schaut dich komplett verdreht an. Liegt auf dem Rücken unter dem Schrank und schaut dich einfach nur an.

Sie kaspert total viel.

 

Wenn ihr was nicht passt, dann stößt sie dich mit den Hinterbeinchen weg oder zwickt nur ganz leicht. Schimpft man dann kurz oder sagt "AU" wird sofort geleckt. Das Au dient natürlich nur der Abschreckung, wirklich weh tut das nicht.

 

Sie ist was ganz besonderes für mich. Genauso wie jede andere von meinen 2en auch.